Navigation | Seiteninhalt | Zusätzliche Informationen

Seiteninhalt

Presse-Information

10. September 2019

SHIFT Automotive 2019: Mobility-as-a-Service kann ein Billionen-Dollar-Markt sein.

"Die Mobilitätslandschaft hat sich für immer verändert", wird aber "nur durch eine tiefe Integration aller Lösungsanbieter funktionieren." - Full House zum Start der diesjährigen SHIFT Automotive auf der IFA Berlin - Branchenexperten, Designer und Politikwissenschaftler diskutieren die Zukunft der Mobilität mit AXA, BMW, Daimler, Ford, Fujitsu und VW.

SHIFT Automotive - die zweitägige Konferenz zur Zukunft der Mobilität hat auf der IFA Berlin 2019 begonnen. Experten diskutieren, ob neue intelligente Mobilitätslösungen sowohl nachhaltig als auch gesellschaftlich akzeptabel sein können. "Die Mobilitätslandschaft hat sich für immer verändert", sagte Boyd Cohen, der CEO von Iomob, der die Schaffung eines Mobilitätsinternets forderte, das alle verfügbaren Verkehrsmittel integriert - von elektrischen Kick-Scootern und Fahrrad-Sharing bis hin zu Straßenbahnen, Zügen und Carsharing-Lösungen. Er zitierte das Beispiel Madrid, wo 18 Unternehmen die Lizenz haben, Elektrorollerdienste anzubieten, aber die Anwender würden nur eine und nicht 18 Apps wollen. Wenn die Mobility-as-a-Service-Lösung wirklich integriert wäre, könnte der Markt bis 2030 einen Wert von 1 Billion Dollar erreichen.

Mit Boyd Cohen Rede begann die zweitägige Convention SHIFT mit Vorträgen, Diskussionen, Networking und Teilnehmern aus der Consumer Electronics Branche, der Automobilindustrie sowie Designern, Architekten und Mobilitätsexperten. Im Mittelpunkt der Diskussionen stand die Frage, ob Autos in der Verkehrswirtschaft der Zukunft noch eine Rolle spielen können, und Prof. Harold Welzer, Direktor von Futurzwei, erklärte, dass der Rollout von Elektro- oder autonomen Autos die heutigen Verkehrssysteme nicht lösen würde. Stattdessen argumentierte er: "Wir müssen die Autos loswerden."

Die meisten anderen Redner sahen jedoch noch eine Rolle für Autos - diskutierten aber, ob private Autos nach wie vor die Regel und nicht die Ausnahme (ausgenommen ländliche Gebiete) sein würden. Kann man die Fahrer überreden, von ihrem geliebten Auto loszulassen? Venkat Sumantran, Chairman von Celeris Technologies und ehemaliger CEO von Tata Motors, sagte, dass der soziale Wandel bevorsteht, wobei die jüngeren Generationen nun bereit sind, die Leidenschaft unserer Gesellschaft für Autos mit unserer Liebe zu digitalen Geräten und digital betriebenen Transporterfahrungen zu teilen.

Der Wandel muss jedoch auf lokaler Ebene beginnen, wobei die lokalen Behörden die Richtung für die Verkehrsrevolution vorgeben. Zunächst müssen sie aber "Daten nutzen, um wirklich zu verstehen, was in ihren Städten passiert", denn "neue Mobilitätslösungen allein - vom Roller bis zum Carsharing - werden ihre Mobilitätsprobleme nicht lösen", sagte Christof Schminke, Geschäftsführer von Trafi.

SHIFT Automotive wird fortgesetzt, mit Referenten wie Robin Chase, ehemaliger CTO von Barcelona, Francesca Bria, dem Creative Director der Cars-Franchise in den Pixar Animation Studios, Jay Ward und Branchenführern von AXA, BMW, Daimler, Ford, Fujitsu und VW.

Die Convention wird durch eine außergewöhnlich ausgefallene Ausstellungsfläche begleitet, auf der Daimler's Smart, Fujitsu und andere ihre neuesten Ideen und Konzepte präsentieren.


Kontakt

IFA
Nicole von der Ropp
IFA Global Communication
nicole.vonderropp@messe-berlin.de

Messe Berlin GmbH
Emanuel Höger
Pressesprecher und Leiter
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Unternehmensgruppe Messe Berlin