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Daten & Fakten

IFA - Marken, Märkte, Innovationen

IFA: Global bedeutendster Marktplatz

Auf der global führenden Messe für Consumer und Home Electronics, der IFA in Berlin, im Herzen des wichtigsten regionalen Marktes Europa, treffen sich alle wichtigen Händler, Einkäufer und Experten aus der Industrie und den Medien.

Nur die IFA bietet einen so umfassenden Marktüberblick auf internationalem Niveau und fasziniert jährlich Fachbesucher aus mehr als 130 Ländern. Hier erleben Sie die Präsentationen der neuesten Produkte und Innovationen.

Die IFA findet 2023 vom 1. bis 5. September auf dem Berliner Messegelände statt.

Historie der IFA

Von der deutschen Funkausstellung zur bedeutendsten Messe für Consumer Electronics und Home Appliances:

Seit 1924 kann die IFA auf eine erfolgreiche Geschichte verweisen. Ihre einmalige Konzeption als Publikumsschau und Ordermesse ist es, die ihr besonderes Gewicht verleiht.

Von 1924 - 1939

Am Anfang war das Radio

Am 4. Dezember 1924 öffnete die “Große Deutsche Funkausstellung” am Messedamm in Berlin Westend erstmals ihre Tore.

Die Anfänge der Funkausstellung standen im Zeichen der Detektorgeräte und Röhren-Rundfunkempfänger. Es folgten Superhet-Empfänger, Grammophone, die ersten Tonaufzeichnungsverfahren und Live-Sendungen vom Messegelände sowie das erste europäische Autoradio.

1924 begann auch der Bau des Furnkturms, der jedoch erst zwei Jahre später, am 03.09.1926 eingeweiht wurde.

Ende der 1920er Jahre wurden die ersten Fernsehgeräte ausgestellt und 1928 gab es die erste technische Welt-Sensation auf der Messe: eine der ersten Fernsehübertragungen wurde im Rahmen der Veranstaltung ausgestrahlt.

1930 hielt Albert Einstein die Eröffnungsrede der siebten Funkausstellung.

IFA 1924-1939
Funkturm

Von 1950-1970

Laut, bunt und in Stereo

Zwischen 1940 und 1949 konnte die IFA wegen des Zweiten Weltkriegs nicht stattfinden. Erst 1950 kehrte die IFA zurück. Über die Stationen Düsseldorf, Frankfurt/Main und Stuttgart kam sie 1971 zurück nach Berlin.

Ein historischer Moment in der Geschichte der Funkausstellung war das Jahr 1967. Bundeskanzler Willy Brandt gab in einer symbolischen Veranstaltung den Startschuss für das Farb-TV und zum ersten Mal war die deutsche Fernsehwelt dank PAL-Technik bunt.

1971 wurde die Veranstaltung in „Internationale Funkausstellung (IFA)“ umbenannt. In diesem Jahr wurden in Berlin die ersten Videorekorder gezeigt.

Zu weiteren Innovationen gehörten Fernbedienungen, UKW-Übertragung, Halbleitertechnologie, Fernsehgeräte, Stereoton, die Compact Cassette, das Farbfernsehen, und Bildplatte.

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IFA 1950-1970

Von 1971-1989

Die IFA wird international

1971 wurde die Veranstaltung in „Internationale Funkausstellung (IFA)“ umbenannt. Und die IFA hatte sich als weltweiter Neuheiten-Termin etabliert. Damit konnten im Herbst einem internationalen Fachpublikum und Konsumenten neue Produkte werbewirksam präsentiert werden.

Heim-Videorecorder, Quadrophonie, Camera-Recorder, Verkehrsfunk und Videotext sind die Schlagworte dieser Zeit. Zweiton- und Stereo-Sendungen bereichern das Fernsehen, die CD, DAT und erste TV-Geräte mit digitaler Technik werden vorgestellt.

1985 wird erstmal das hochauflösende Fernsehen HDTV gezeigt, dazu die ersten Empfänger für Fernsehen über Satellit. Es folgen die D2MAC-Übertragungstechnik, RDS und Fernseher mit 84 und 95 cm Bild.

IFA 1971-1989
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Von 1991-2005

Das multimediale Zeitalter

Ab Mitte der 90er Jahre zeigte sich die IFA zunehmend als Multimedia-Messe. Der Fokus lag nicht mehr nur auf Rundfunk- und Fernsehgeräten, sondern wurde zunehmend auf digitale Medien und Geräte gelegt.

Mit DCC, CD interaktiv, die Photo-CD und die Mini Disc. Laser-Fernseher, digitale TV-Geräte, digitale Cameras und Camcorder, DVD-Player und DAB-Empfänger weist die IFA den Weg in die digitale Zukunft.

Erste Flat-TVs, Mobiltelefone mit Internetzugang und MP3-Player stehen im Fokus. Das Netzwerk für zu Hause kommt.

1997 war mit dem japanischen Unternehmen Nintendo erstmals ein Videospiel-Hersteller auf der IFA vertreten, um seine neue Spielkonsole “N64” vorzustellen.

IFA 1991-2005
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Von 2006-2013

Der Start in eine neue Zeit

Ab 2006 findet die IFA jährlich statt und passt sich damit der Innovationsgeschwindigkeit der Consumer Electronics Industrie an. Anfang dieses Jahrtausends wurden die technischen Innovationen in einem Tempo entwickelt, das keine Zeit für Verschnaufpausen duldete.

LCD- und Plasma-Fernseher erobern den Markt und ermöglichen größere Bilddiagonalen, HDTV und 3D TV. Die Blue Ray Disc erobert den Markt und die Consumer Electronics Branche wird mobil.

2008 wurde die IFA allein mit einer Fläche von 30 000 Quadratmetern um die "Home Appliances@IFA" erweitert und somit wurden erstmals Haushalts- und Küchengeräte für die Ausstellung zugelassen.

IFA Blue Ray
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Von 2014-heute

Kontinuierliche Erweiterung

2014 feierte die IFA ihren 90. Geburtstag. Der IFA Kongress IFA+ Summit startet und mit dem City Cube Berlin stehen zudem rund 6.000 zusätzliche Quadratmeter an Ausstellungsfläche zur Verfügung.

Ein Jahr später wird der neue Produktbereich "Fitness & Digital Health" eingeführt und 2017 wird "IFA NEXT" als große Bühne der Innovationen gestartet. "IFA NEXT" ist der neue Innovations-Hub für Start-Ups, Forschungslabors und Unternehmen. Er bietet Know-How für die Zukunft von Technik, Business und Lifestyle.

2018 feiert die Branche der Elektrohausgeräte ihr zehnjähriges Jubiläum auf der IFA - längst als fester Bestandteil der Messe. "IFA Global Markets" ist mittlerweile Europas größter Sourcing-Markt.

2019 war "IFA NEXT" erstmals Gastgeber für ein Innovationspartnerland: mit Japan präsentierte sich eine High-Tech-Nation.

IFA Blue Ray
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